Unser Service 2018-01-17T12:30:01+00:00

Wir bieten Ihnen viel mehr als nur die Grundstücksvermittlung!

Beim Thema Grund und Boden liegen die Überraschungen meist im Verborgenen. Jedes Grundstück hat seine Besonderheiten, lassen Sie uns dabei helfen, Klarheit zu schaffen!

Wir bieten Ihnen:

  • Wertgutachten
  • Bodengutachten mit Gründungsempfehlung
  • Untersuchung der Baustellenlogistik
  • Überprüfung des Bebauungsplanes inklusive Analyse des Baurechtes
  • Klärung der Möglichkeiten durch eine Bauvoranfrage
  • Ausarbeitung eines Angebotes über die grundstücksspezifischen Kosten
  • Grundstücksplanung mit raum- und himmelsrichtungsbezogener, optimierter Stellung des Hauses und der Nebengebäude

Augen auf beim Grundstückskauf – worauf Sie achten sollten!

„Was sich auf den ersten Blick als Traumgrundstück präsentiert, könnte mit viel Ärger und Enttäuschung verbunden sein. Vor der Unterzeichnung des Kaufvertrages sollten unbedingt noch ein paar Details geprüft werden…“

Prüfung der Bebaubarkeit

Es sollte geprüft werden, ob es sich um ausgewiesenes Bauland handelt, das ohne Einschränkung für den Bau eines Eigenheims geeignet ist. Liegt das Grundstück nicht in einem ausgewiesenen Baugebiet, empfiehlt es sich, eine Bauvoranfrage an die Gemeinde zu richten. Die regionale Baubehörde erteilt rechtsverbindliche Auskünfte zur Bebaubarkeit des Grundstücks. Handelt es sich lediglich um sogenanntes Bauerwartungsland, lassen Sie lieber die Finger davon. Diese Flächen sind im Flächennutzungsplan der Kommune langfristig zwar als Bauland vorgesehen, es existiert jedoch noch kein Bebauungsplan. Die Realisierung eines Bauvorhabens könnte sich auf Jahre hinausstrecken.

Viele Grundstücke sind zwar bebaubar und als Bauland ausgewiesen, allerdings bedeutet dies nicht automatisch, dass sich Ihr Wunschhaus ohne Kompromisse umsetzen lässt. Ein schlecht geschnittenes Baufenster oder eine prozentual sehr kleine Fläche, die laut Grundflächenvorgabe maximal bebaubar ist, schränkt Ihre Handlungsfreiheit extrem ein.

Bebauungsplan

Existiert für das Grundstück ein rechtsgültiger Bebauungsplan, so ist klar definiert, was auf den Bauherren zukommt. Dieser Plan regelt alle Feinheiten: von der Fußbodenhöhe des Erdgeschosses bis zur Dachneigung, von der Geschossflächenzahl bis zu Art und Farbe der Dachdeckung. Sollte kein Bebauungsplan existieren, empfiehlt es sich eine Bauvoranfrage zu stellen, wir sind Ihnen dabei gerne behilflich.

Ein Blick in das Grundbuch ist ratsam!

Erkundigen Sie sich dazu bei dem Notar, der vor Beurkundung des Vertrags das Grundbuch einsieht. Fragen Sie nach so genannten „Rechten Dritter“, die die Bebaubarkeit Ihres Grundstücks stark einschränken. Auf Nummer sicher gehen Sie, wenn keine Leitungs- und Wegerechte eingetragen sind und es auch hinsichtlich der Eigentumsverhältnisse keine Widersprüche gibt. Vorsicht ist geboten, wenn Ihr Grundstück nahe an Bau- oder Naturdenkmäler liegt. Dann sollten Sie sich auf jeden Fall nach eventuellen rechtlichen Einschränkungen erkundigen.

Altlasten

Vor dem Grundstückskauf sollten Sie prüfen, ob der Boden verunreinigt sein könnte, zum Beispiel, wenn Ihr Bauplatz innerhalb eines Ortes liegt, vor allem, wenn eine frühere industrielle oder gewerbliche Nutzung vorlag. Gegenüber den Behörden ist immer der momentane Eigentümer verantwortlich. Regressansprüche gegenüber dem Verkäufer sind kaum durchsetzbar.

Zwei der größten Kostenfallen sind:

1. Die Erschließung

Besprechen Sie mit Verkäufer und Gemeinde, ob Erschließungsmaßnahmen bereits durchgeführt wurden, welche noch geplant sind und wer für die Kosten geradesteht. Regeln dazu sollten Sie in den Kaufvertrag aufnehmen. Ist beispielsweise in einem Neubaugebiet noch keine Straße vorhanden, stellt sich die Frage, ob hier anteilig noch Kosten auf Sie zukommen. Liegen alle Hausanschlüsse vor Ihrem Haus? Ist das Grundstück bereits voll erschlossen, klären Sie die Hausanschlusskosten wie Telefon, Wasser, Abwasser, Strom und, falls erforderlich, einen Gasanschluss ab.

 2. Schlechte Bodenverhältnisse

Schlechte Bodenverhältnisse können extrem teuer werden! Jede Baufirma setzt eine ausreichend tragende Bodenbeschaffenheit voraus und bietet zudem Erdarbeiten in einem festgelegten Leistungsumfang an. Hier stellt sich meistens nicht die Frage, ob Zusatzkosten für Sie entstehen; es stellt sich vielmehr die Frage, wie hoch diese ausfallen. Ist beispielsweise nur das Einrichten einer Baustraße notwendig, weil Ihr Haus weit von der Straße entfernt errichtet wird, kommen Sie relativ günstig davon.

Bei schlechten Bodenverhältnissen allerdings droht der Super-GAU. Sollte beispielsweise eine Tiefengründung notwendig sein, weil der Baugrund nicht ausreichen tragfähig ist, so können Extrakosten von mehreren Tausend Euro entstehen. Lassen Sie im Zweifel vor dem Kauf ein Bodengutachten erstellen. Hinweise auf Probleme gibt es, wenn zum Beispiel das Grundwasser bis zur Grasnarbe hoch steht, wenn Schichtenwasser im Untergrund fließt oder der Grund wenig tragfähig erscheint.

Gerne überprüfen wir für Sie alle Punkte rund um Ihr Grundstück und erstellen Ihnen eine Schätzung der grundstücksspezifischen Kosten.

Der Bauplatzfinder ist ein Serviceportal von Bauberater.de. Neben unserem Bauplatzservice stehen wir Ihnen bei allen Fragen rund um das Thema Hausbau gerne mit Rat und Tat zur Seite! Weiterführende Informationen finden Sie hier.

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